MAG-Schweißen

MAG-Schweißen, auch bekannt als Metall-Aktivgasschweißen, ist ein weit verbreitetes Schweißverfahren, das in der Metallbearbeitung eingesetzt wird. Dieses Verfahren nutzt einen Lichtbogen, der zwischen einer abschmelzenden Drahtelektrode und dem Werkstück brennt und dabei ein schützendes Gas verwendet. Das Gas schützt den Lichtbogen vor Oxidation und anderen Umwelteinflüssen.

Durch die Zugabe von aktiven Gasen wie Sauerstoff oder Kohlendioxid wird das Schweißbad optimal geschützt und die Schweißnaht auch bei schwierigen Bedingungen zuverlässig hergestellt. Beim MIG-Schweißen hingegen werden an dieser Stelle inerte Gase verwendet.

Bei BudExpert steht die Qualität unserer Schweißarbeiten an erster Stelle. Mit modernsten Technologien und Maschinen von LORCH erzeugen wir präzise, spritzerfreie Schweißnähte. Unsere leistungsstarken Schweißgeräte, die mit bis zu 500 A strömen, ermöglichen die flexible Bearbeitung unterschiedlichster Materialien – effizient und auf höchstem Niveau.

Ob im unteren Leistungsbereich oder bei anspruchsvolleren Arbeiten – auf unsere Expertise ist Verlass!

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Der Prozess des MAG-Schweißens und die Rolle des Schutzgases

Beim MAG-Schweißen wird ein aktives Schutzgas eingesetzt, das den Lichtbogen und das Schweißbad vor Umwelteinflüssen schützt. Das Schutzgas besteht oft aus einem Gasgemisch aus Argon und Kohlendioxid, wobei Argon eine schützende und stabilisierende Funktion übernimmt. Dank dieser Gasgemische entsteht keine Schlacke, was die Nachbearbeitung erheblich erleichtert.

In der Praxis ist das MAG-Verfahren oft einfacher zu handhaben als andere Lichtbogenschweißverfahren. Der Prozess kann in allen Schweißpositionen durchgeführt werden und ist besonders im Dünnblechbereich beliebt.

Vorteile und Anwendungen des MAG-Schweißen

Ein wesentliches Merkmal des MAG-Schweißens ist seine Vielseitigkeit. Die Verwendung von aktiven Gasen ist vorteilhaft für das Metallschweißen und bietet speziell beim Schweißen von Stahl unschätzbare Vorteile. Ob in der Automobilindustrie oder im Maschinenbau, das MAG-Verfahren überzeugt durch seine Effizienz und die Qualität, die es liefert.

Ein weiterer Vorteil des MAG-Schweißens liegt im Wärmeeintrag. Bei kritischen Materialien sorgt das kontrollierte Verfahren dafür, dass der Werkstoff nicht übermäßig belastet wird. Sowohl beim Sprüh- als auch beim Kurzlichtbogen sind wir in der Lage, eine präzise Steuerung der Wärmezufuhr zu gewährleisten.

Unsere Schweißtechnik und Sicherheitsstandards

Sicherheit hat bei uns höchste Priorität. Beim MAG-Schweißen sind daher sowohl Schutzkleidung als auch die korrekte Handhabung der Geräte unverzichtbar. Jedes Detail zählt! Von der Gasdüse, die den Lichtbogen präzise umgibt, bis hin zur Schutzfunktion des eingesetzten Schutzgases – jedes Detail zählt.

Unsere Techniker sind umfassend geschult, um sicherzustellen, dass alle Arbeiten unter Einhaltung der ISO-Standards ausgeführt werden. Wir nutzen ausschließlich hochwertiges Schweißmaterial, einschließlich moderner Fülldrähte und Drahtelektroden mit verschiedenen Drahtdurchmessern, um Qualität und Sicherheit zu gewährleisten.

Wir bei BudExpert bieten mehr als nur Schweißarbeiten – wir sind Ihr Partner für umfassende und maßgeschneiderte Lösungen in der Metallbearbeitung. Unsere Kompetenz in der Verwendung von MIG/MAG und WIG Verfahren hebt uns von der Masse ab.

Kontaktieren Sie uns jederzeit, um mehr zu erfahren und herauszufinden, wie wir Ihre Projekte erfolgreich realisieren können

Metalllegierungen

Bei BudExpert schweißen wir eine breite Palette von Metalllegierungen mit modernster MAG-Technologie. Das Metall-Aktivgasschweißen eignet sich besonders für verschiedene Stahlsorten:

Stahl und Baustahl

Stahl ist das Hauptanwendungsgebiet des MAG-Schweißens. Von unlegierten Baustählen über Konstruktionsstähle bis zu hochfesten Stählen – mit aktivem Schutzgas erzielen wir perfekte Schweißnähte bei allen Stahllegierungen.

Mehr über die Eigenschaften und Anwendungsgebiete von Stahl erfahren

Edelstahl

Auch Edelstahl lässt sich mit MAG-Verfahren hervorragend schweißen. Mit angepassten Gasgemischen und unseren LORCH-Schweißgeräten garantieren wir höchste Nahtqualität bei allen Edelstahlsorten.

Erfahren Sie mehr über die Zusammensetzung von Edelstahl

Aluminium

Für spezielle Anwendungen schweißen wir auch Aluminium. Die Wahl des richtigen Schutzgases und optimierte Schweißparameter sind dabei entscheidend für perfekte Ergebnisse.

Entdecken Sie die Eigenschaften und Anwendungsgebiete von Aluminium

Wie funktioniert das MAG-Schweißen?

Das MAG-Schweißen (Metall-Aktivgasschweißen) ist ein Lichtbogenschweißverfahren mit abschmelzender Drahtelektrode und aktivem Schutzgas.

Bei BudExpert setzen wir auf hochmoderne LORCH-Schweißgeräte mit bis zu 500 A Leistung für maximale Flexibilität.

Der Schweißvorgang: Eine kontinuierlich zugeführte Drahtelektrode schmilzt im Lichtbogen zwischen Elektrode und Werkstück ab. Der elektrische Lichtbogen erzeugt dabei die notwendige Hitze, um sowohl die Drahtelektrode als auch das Grundmaterial aufzuschmelzen und zu verbinden.

Die Rolle des aktiven Schutzgases: Im Gegensatz zum MIG-Schweißen verwendet das MAG-Verfahren aktive Gase oder Gasgemische. Typisch sind Mischungen aus Argon mit Kohlendioxid (CO₂) oder Sauerstoff.

Das aktive Gas schützt nicht nur den Lichtbogen und das Schweißbad vor Oxidation, sondern beeinflusst auch aktiv den Schweißprozess:

  • Stabilisierung des Lichtbogens
  • Verbesserung der Nahtform
  • Optimierung der Einbrandtiefe
  • Reduzierung von Spritzern

Verschiedene Lichtbogenarten: Je nach Einstellung können verschiedene Lichtbogenformen erzeugt werden:

  • Kurzlichtbogen: Für dünne Bleche und alle Schweißpositionen
  • Sprühlichtbogen: Für höhere Abschmelzleistung bei dickeren Materialien

Beim MAG-Schweißen entsteht keine Schlacke, was die Nachbearbeitung erheblich vereinfacht. Die Gasdüse umgibt den Lichtbogen präzise und sorgt für optimalen Gasschutz während des gesamten Schweißprozesses.

Unsere Rohrbearbeitungsverfahren

Neben dem MAG-Schweißen bieten wir Ihnen das volle Spektrum an Rohrbearbeitungsverfahren. Von präzisem Biegen und Rundbiegen bis hin zu professionellem Laserschneiden – wir realisieren Ihre Rohrkonstruktionen mit höchster Präzision und Zuverlässigkeit.

Praktische Tipps zum MAG-Schweißen

Das richtige Gasgemisch wählen

Für Baustahl empfiehlt sich ein Argon-CO₂-Gemisch (meist 82% Argon, 18% CO₂). Für Edelstahl sollte der CO₂-Anteil reduziert werden. Das richtige Gasgemisch beeinflusst Nahtqualität und Spritzerbildung erheblich.

Drahtdurchmesser an Materialstärke anpassen

Dünne Bleche erfordern feinere Drahtelektroden (0,8-1,0 mm), dickere Materialien können mit 1,2 mm oder größer geschweißt werden. Die richtige Wahl verhindert Durchbrand oder unzureichende Durchschweißung.

Gasdüse regelmäßig reinigen

Spritzer an der Gasdüse behindern den Gasfluss und können zu Oxidation führen. Reinigen Sie die Düse regelmäßig und verwenden Sie Anti-Spritzer-Spray für längere Standzeiten.

Schweißgeschwindigkeit optimieren

Zu langsames Schweißen führt zu übermäßigem Wärmeeintrag und Verzug. Zu schnelles Schweißen kann unzureichende Durchschweißung verursachen. Finden Sie die optimale Balance für Ihr Material.

Qualität der Oberflächenvorbereitung

Entfernen Sie Rost, Zunder, Öl und Farbe gründlich vor dem Schweißen. Saubere Oberflächen sind entscheidend für porenfreie, hochwertige Schweißnähte und reduzieren Spritzerbildung deutlich.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Für welche Materialien eignet sich MAG-Schweißen am besten?

MAG-Schweißen ist das bevorzugte Verfahren für un- und niedriglegierte Stähle sowie hochfeste Baustähle. Es wird vor allem in der Automobilindustrie, im Maschinenbau und im Stahlbau eingesetzt.

Was ist der Unterschied zwischen MAG- und MIG-Schweißen?

Der Hauptunterschied liegt im Schutzgas: MAG verwendet aktive Gase (meist Argon-CO₂-Gemische), die den Schweißprozess aktiv beeinflussen. MIG nutzt inerte Gase wie reines Argon, die nur schützende Funktion haben. MAG eignet sich besonders für Stahl, MIG vor allem für Aluminium und Edelstahl.

In welchen Schweißpositionen kann MAG-Schweißen durchgeführt werden?

Das MAG-Verfahren kann in allen Schweißpositionen durchgeführt werden – von der Wannenposition über die Horizontal- und Vertikalposition bis zur Überkopfposition. Besonders im Dünnblechbereich ist es aufgrund seiner einfachen Handhabung sehr beliebt.

Wie wird der Wärmeeintrag beim MAG-Schweißen kontrolliert?

Unsere LORCH-Schweißgeräte ermöglichen präzise Steuerung von Stromstärke, Spannung und Drahtvorschub. Dies gewährleistet kontrollierten Wärmeeintrag, sodass kritische Materialien nicht übermäßig belastet werden. Sowohl beim Sprüh- als auch beim Kurzlichtbogen können wir die Wärmezufuhr exakt regulieren.

Welche Sicherheitsmaßnahmen sind beim MAG-Schweißen erforderlich?

Schutzkleidung, Schweißhelm mit geeignetem Filter, Handschuhe und ausreichende Belüftung sind unverzichtbar. Bei BudExpert sind alle Techniker umfassend geschult und arbeiten nach ISO-Standards. Die korrekte Handhabung der Geräte und des Schutzgases wird streng überwacht.

Muss die Schweißnaht beim MAG-Verfahren nachbearbeitet werden?

Ein großer Vorteil des MAG-Schweißens ist, dass keine Schlacke entsteht. Die Nähte sind in der Regel spritzerarm und sauber, sodass nur minimale Nachbearbeitung erforderlich ist. Dies spart Zeit und Kosten in der Fertigung.

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